Zum Inhalt springen

Wir haben 103 aktuelle Trockner anhand ihrer Herstellerdaten verglichen und zu einer transparenten Vergleichsnote zusammengefasst. Filtern Sie gezielt nach den Kriterien, die Ihnen wichtig sind.

Alle 103 Trockner im Überblick

103 Geräte

Kaufberatung: Trockner

Die Bauart entscheidet über die Stromrechnung

Es gibt drei Verfahren, und der Verbrauchsunterschied zwischen ihnen ist größer als jeder andere Faktor in dieser Kategorie.

Ein Ablufttrockner bläst die feuchte Luft über einen Schlauch nach draußen. Er ist günstig in der Anschaffung, braucht aber eine Wanddurchführung oder ein gekipptes Fenster — und verbraucht am meisten.

Ein Kondenstrockner kühlt die feuchte Luft ab und sammelt das Wasser in einem Behälter. Er ist überall aufstellbar, verbraucht aber deutlich mehr als die dritte Bauart.

Der Wärmepumpentrockner nutzt die Abwärme wieder und kommt mit ungefähr der Hälfte der Energie eines Kondenstrockners aus. Er kostet mehr, trocknet schonender bei niedrigerer Temperatur und rechnet sich bei regelmäßiger Nutzung meist innerhalb weniger Jahre. Die Bauart trägt in unserer Note das höchste Gewicht.

Feuchtesensor statt Zeitschaltuhr

Ein zeitgesteuerter Trockner läuft die eingestellte Dauer durch — egal ob die Wäsche längst trocken ist. Das kostet Energie und strapaziert die Textilien.

Ein Feuchtesensor misst die Restfeuchte in der Trommel und schaltet ab, wenn der gewählte Trockengrad erreicht ist. Das spart bei jedem Durchgang und ist der Grund, warum Wäsche aus einem modernen Gerät nicht mehr staubtrocken und hart herauskommt.

Achten Sie darauf, dass sich verschiedene Trockengrade wählen lassen — bügelfeucht, schranktrocken, extratrocken. Wer bügelt, spart mit „bügelfeucht" doppelt: Energie und Arbeit.

Warum die Wärmepumpe die Wäsche schont

Wärmepumpentrockner arbeiten mit deutlich niedrigeren Temperaturen als Abluft- und Kondensgeräte. Für die Wäsche bedeutet das weniger Faserbruch, weniger Einlaufen und weniger Verschleiß an Elastan.

Der Preis dafür ist Zeit: Ein Durchgang dauert oft eine bis anderthalb Stunden länger. Wer Wäsche in Serie trocknet, sollte das einplanen.

Zusätzlich brauchen Wärmepumpentrockner Pflege. Der Wärmetauscher setzt sich mit Flusen zu; Geräte ohne Selbstreinigung müssen regelmäßig von Hand gesäubert werden, sonst steigt der Verbrauch spürbar.

Was in dieser Übersicht steht — und was nicht

Zur Bauart liegt bei nahezu allen Geräten eine Angabe vor, ebenso zum Fassungsvermögen. Die Betriebslautstärke steht bei drei Vierteln in den Händlerdaten.

Das Fassungsvermögen geht nicht in unsere Note ein: Es sagt, für welchen Haushalt ein Gerät gebaut ist, nicht wie gut es trocknet. Bewertet werden Bauart, Lautstärke und Ausstattung.

Kondens- und Ablufttrockner führen wir nicht mehr als eigene Kategorien: Der angebundene Handel bietet dort praktisch keine Geräte mehr an. Beide Bauarten finden Sie hier in dieser Übersicht, erkennbar an der Angabe „Trocknerart".

Häufige Fragen

Wärmepumpe, Kondens oder Abluft?

Der Wärmepumpentrockner verbraucht etwa halb so viel wie ein Kondenstrockner und trocknet schonender, kostet aber mehr und dauert länger. Ablufttrockner sind am günstigsten, verbrauchen am meisten und brauchen eine Wanddurchführung.

Rechnet sich der Aufpreis für eine Wärmepumpe?

Bei regelmäßiger Nutzung meist innerhalb weniger Jahre, weil der Verbrauch etwa halbiert wird. Wer nur gelegentlich trocknet, holt den Aufpreis kaum heraus.

Warum dauert ein Wärmepumpentrockner länger?

Weil er mit deutlich niedrigeren Temperaturen arbeitet. Das schont die Wäsche, verlängert aber den Durchgang oft um eine bis anderthalb Stunden.

Was bringt ein Feuchtesensor?

Er misst die Restfeuchte und schaltet ab, sobald der gewählte Trockengrad erreicht ist. Das spart Energie gegenüber einer festen Laufzeit und verhindert, dass Wäsche übertrocknet und hart wird.

Muss ich den Wärmetauscher reinigen?

Bei Geräten ohne Selbstreinigung ja, regelmäßig. Ein zugesetzter Wärmetauscher treibt den Verbrauch spürbar nach oben. Modelle mit automatischer Reinigung nehmen einem das ab.

 

Trockner auf einen Blick – Das musst du wissen!

Die frische Wäsche an der Luft zu trocknen ist nicht immer möglich. Abhilfe kann ein Wäschetrockner schaffen, doch die Wahl des richtigen Geräts ist nicht immer leicht. Hier sind die wichtigsten Tipps:

Angenehme Lautstärke

  • Eine niedriger Dezibelwert macht einen Trockner besonders attraktiv.
  • Lautere Geräte bieten sich vor allem für den Keller an.
  • Ein Wert bis 65 dB gilt als leise, während mehr als 65 dB als laut empfunden werden.

Programmvielfalt

  • Besondere Schongänge für empfindliche Textilien sind wichtig.
  • Ohne diese Schongänge kann die Kleidung beschädigt werden.

Sparsam im Unterhalt

  • Wärmepumpentrockner sind am effizientesten.
  • Kondenstrockner haben den höchsten Energieverbrauch.

Ausreichendes Fassungsvermögen

  • Das Fassungsvermögen sollte sich nach dem Volumen der Waschmaschine und der Größe des Haushalts richten.
  • Maximales Fassungsvermögen beträgt meist zwischen 7 und 9 kg.
  • Nasse Wäsche ist deutlich schwerer als trockene, daher den Trockner nicht überfüllen.

Für jeden Standort der richtige Trockner

  • Wärmepumpentrockner sind für geschlossene Räume geeignet.
  • Kondenstrockner benötigen einen belüfteten Raum oder eine Kondensatorbox.
  • Ablufttrockner sind auf einen Wanddurchbruch angewiesen und sollten im Keller oder speziellen Waschräumen aufgestellt werden.

Florian SchäferDatenstand: