Kaffee-Kostenrechner: Was kostet deine Tasse wirklich?
Zwischen der günstigsten und der teuersten Art, zu Hause Kaffee zu machen, liegen schnell mehrere hundert Euro im Jahr — bei identischem Konsum. Stell deine Tassenzahl ein: Der Rechner vergleicht fünf Systeme inklusive Anschaffung, Zutaten und Pflege und sagt dir, ab wann sich welches Gerät amortisiert.
- 5 Systeme, eine Formel
- Alle Annahmen sichtbar & anpassbar
- Amortisation auf den Monat gerechnet
Das Prinzip: Je mehr Tassen, desto mehr lohnt sich Technik
Kapsel- und Padmaschinen sind in der Anschaffung günstig, verkaufen dir den Kaffee aber in der teuersten Verpackungsform: Umgerechnet auf das Kilo zahlst du für Kapselkaffee häufig das Drei- bis Fünffache von ganzen Bohnen. Vollautomat und Siebträger drehen das Verhältnis um — hoher Einstiegspreis, aber günstige Bohnen pro Tasse.
Der Kipppunkt: Wenigtrinker fahren mit einfacher Technik besser. Ab etwa zwei bis drei Tassen täglich beginnt die Bohnen-Fraktion zu gewinnen — den exakten Punkt für deinen Haushalt rechnet dir das Tool oben auf den Monat genau vor.
Darauf kannst du dich verlassen
- Ehrliche AnnahmenAlle Preisannahmen (Bohnen, Kapseln, Geräte) sind sichtbar, als Annahme gekennzeichnet und direkt im Rechner anpassbar — keine versteckten Zahlen.
- Offene MethodikDie komplette Formel steht im Rechner unter „So rechnen wir“ — inklusive dessen, was wir bewusst weglassen (Milch, Zucker) und warum.
- Redaktionell gepflegtPreisannahmen und Geräte-Empfehlungen werden laufend geprüft. Aktueller Stand: 16.07.2026.
- Unabhängig & transparentMit * markierte Links sind Affiliate-Links — die Provision hat keinen Einfluss auf das Rechenergebnis. Impressum
Häufige Fragen zu Kaffeekosten
Warum sind Kapseln pro Tasse so teuer?
Eine Standardkapsel enthält nur 5–6 Gramm Kaffee, kostet aber oft 35–45 Cent. Auf das Kilo gerechnet sind das 60–80 € — selbst Premium-Bohnen kosten im Handel meist 12–20 €/kg. Du bezahlst also vor allem Portionierung und Komfort, nicht den Kaffee.
Ab wann lohnt sich ein Kaffeevollautomat?
Als Faustregel aus dem Rechner: Bei rund drei Tassen am Tag holt ein Vollautomat der 450-€-Klasse seinen Mehrpreis gegenüber einer Kapselmaschine in etwa anderthalb Jahren wieder herein — danach spart er laufend. Bei nur einer Tasse am Tag dauert es deutlich länger; hier bleibt die einfache Maschine oft die wirtschaftlichere Wahl.
Warum rechnet ihr Milch und Zucker nicht mit ein?
Weil sie in jedem System gleich viel kosten und den Systemvergleich nur verzerren würden. Der Rechner vergleicht das, was sich zwischen den Systemen wirklich unterscheidet: Gerätepreis, Kaffeekosten pro Tasse und Pflegeaufwand (Entkalken, Filter, Reinigungstabs).
Woher kommen die Preisannahmen?
Bohnen-, Kapsel-, Pad- und Gerätepreise sind bewusst als editierbare Annahmen ausgelegt (typische Marktpreise, Stand Juli 2026) — keine Messwerte. Trinkst du eine teurere Bohne oder hast ein günstigeres Gerät im Blick: Klapp im Rechner „Annahmen anpassen“ auf und trag deine Werte ein. Der Vergleich rechnet sofort neu.
Die getesteten Geräte zu jedem System
- Kaffeevollautomaten im TestBohnen-Komfort auf Knopfdruck — für Vieltrinker meist die beste Rechnung
- Kapselmaschinen im TestKlein, schnell, günstig im Einstieg — teuer pro Tasse
- Padmaschinen im TestDer Mittelweg zwischen Komfort und Tassenpreis
- Filterkaffeemaschinen im TestUnschlagbar günstig für Vieltrinker und Büros
- Espresso- & SiebträgermaschinenFür Barista-Ambitionen — günstiger pro Tasse als ihr Ruf
- Kaffeemühlen im TestFrisch gemahlen schmeckt jede Bohne besser