Wir haben 71 aktuelle Luftentfeuchter anhand ihrer Herstellerdaten verglichen und zu einer transparenten Vergleichsnote zusammengefasst. Filtern Sie gezielt nach den Kriterien, die Ihnen wichtig sind.
1,0Note
WDH-416S
Bester Datenscore
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⭐ Beliebtester
ohne NoteDaten unvollständig
Hanseatic 12L
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🔧 Top-Ausstattung
1,0Note
WDH-930EEW
Meiste Funktionen
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| # | Modell | Note | Waschen | Energie | Schleudern | Lautstärke | Ausstattung | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | WDH-416S |
1,0 | – | – | – | – | 3 | Preis → |
| 2 | WDH-930EEW |
1,0 | – | – | – | – | 4 | Preis → |
| 3 | WDH-310EKW |
1,2 | – | – | – | – | 4 | Preis → |
| 4 | WDH-520EB |
1,7 | – | – | – | – | 2 | Preis → |
| 5 | Aironex modell |
1,7 | – | – | – | 36 dB | 3 | Preis → |
| 6 | Tronitechnik Trockner |
1,7 | – | – | – | – | 2 | Preis → |
| 7 | X4-LIFE D2 |
2,5 | – | – | – | – | 1 | Preis → |
| 8 | WDH Mini- WDH-898MD |
2,5 | – | – | – | – | 1 | Preis → |
| 9 | sygonix Tuya 62m³ 200W |
2,6 | – | – | – | 38 dB | 2 | Preis → |
| 10 | WDH-870FW |
2,7 | – | – | – | – | 4 | Preis → |
Die naheliegende Rechnung führt in die Irre. Ein Keller mit 40 Quadratmetern und 2,3 Metern Höhe fasst 92 Kubikmeter Luft. Sinkt die relative Feuchte bei 18 Grad Celsius von 75 auf 55 Prozent, entspricht das gerade einmal 0,28 Litern Wasser. Ein 10-Liter-Gerät hätte das in gut einer Stunde erledigt – und trotzdem ist der Keller am nächsten Tag wieder feucht.
Nicht die Luft im Raum ist das Problem, sondern der ständige Nachschub aus Luftwechsel, Wänden und Böden. Über die absolute Feuchte (Magnusformel) und einen Luftwechsel von 0,3 pro Stunde gerechnet, ergibt derselbe Keller 2,03 Liter pro Tag Dauerlast, mit Reserve für sommerliche Lastspitzen 2,85 Liter – das Zehnfache des Luftinhalts.
Das ist noch nicht die Zahl, nach der Sie kaufen. Bei 18 Grad und 55 Prozent Zielfeuchte schafft ein Kondensationsgerät nur rund 35 Prozent seiner Nennleistung, weil weniger Wasser in der Luft ist, das auskondensieren kann. Aus 2,85 Litern Bedarf werden so etwa 8,2 Liter Herstellerangabe – gesucht ist ein Gerät der Klasse 8 bis 20 Liter, davon führen wir 33. Trocknen Sie zusätzlich Wäsche im Raum, kommen je Maschinenfüllung rund zwei Liter dazu.
Wer nicht selbst rechnen will: /luftentfeuchter-berater/ rechnet das für Ihren Raum.
Kompressorgeräte (Kondensationstrockner) kühlen die Luft an einem Verdampfer ab, das Wasser kondensiert. Laut Stiftung Warentest funktioniert das optimal ab etwa 10 Grad Celsius, Meaco nennt 15 Grad als Schwelle für eine uneingeschränkte Empfehlung. Darunter friert das Kondensat an den Lamellen fest, das Gerät verbringt immer mehr Laufzeit im Abtaubetrieb: Ein 20-Liter-Gerät liefert bei 10 Grad laut Meaco nur noch etwa 4 bis 6 Liter. Für beheizte Räume bleibt es die wirtschaftlichste Technik; 21 unserer 54 Geräte sind ausdrücklich als Kompressorgeräte ausgewiesen.
Peltiergeräte arbeiten thermoelektrisch, ohne Kältemittel und Kompressor: leise und vibrationsfrei, aber sehr schwach. Unsere drei Modelle liefern nominal 0,22 bis 0,75 Liter pro Tag. Das reicht für Kleiderschrank, Vitrine oder Abstellkammer bei Zimmertemperatur, für keinen bewohnten Raum.
Adsorptionsgeräte binden Feuchte an einem Trockenmittel und arbeiten laut Stiftung Warentest weitgehend temperaturunabhängig – die richtige Technik für den unbeheizten Keller unter 10 Grad, dafür stromhungriger. In unserem Technologiefeld steht keines. Ein Gerät fällt aus dem Raster: Der Meaco DD8L ist als Kompressorgerät gekennzeichnet, die Beschreibung nennt aber einen Betriebsbereich ab +1 Grad Celsius und Wärmeabgabe an den Raum, Meaco selbst konstant 8 Liter pro Tag unabhängig von der Raumtemperatur – Merkmale eines Adsorptionsgeräts. Wir korrigieren das Feld nicht eigenmächtig, weisen den Widerspruch aber aus.
Bei Dauerbetrieb ist Strom der größere Posten als der Kaufpreis. Wir rechnen mit 37,0 Cent je Kilowattstunde, dem Haushaltsdurchschnitt laut BDEW-Strompreisanalyse vom 21.08.2026; setzen Sie Ihren eigenen Tarif ein.
Nur 13 der 54 Geräte tragen eine Watt-Angabe, eine davon ist erkennbar falsch (die „2000 W“ beim alfda AEF2000W stammen aus dem Modellnamen). Aus den übrigen ergibt sich der Verbrauch je entzogenem Liter: Kompressorgeräte liegen unter Normbedingungen bei 0,19 bis 0,40 Kilowattstunden je Liter, Peltiergeräte bei 1,76 bis 2,06 – das Fünf- bis Zehnfache. Ihre kleine Wattzahl täuscht Sparsamkeit nur vor.
Konkret für den Keller von oben, gerechnet mit dem WDH-520EB (330 Watt, 25 Liter pro Tag, Händlerangaben): Bei 18 Grad und 55 Prozent bleiben rechnerisch 8,7 Liter Tagesleistung. Für 2,85 Liter Bedarf läuft das Gerät rund 7,9 Stunden, das sind 2,6 Kilowattstunden oder 0,96 Euro am Tag, knapp 29,00 Euro im Monat – 0,91 Kilowattstunden je Liter statt 0,32 im Laborpunkt. Ohne Hygrostat läuft dasselbe Gerät 24 Stunden durch: 7,92 Kilowattstunden, 2,93 Euro am Tag, rund 88,00 Euro im Monat für dieselbe Wassermenge.
Der Hygrostat ist damit das wirksamste Sparelement am Gerät; 20 der 54 Modelle haben laut Herstellerangabe einen.
Ein Gerät, das real 8 Liter am Tag entzieht, füllt einen 2,5-Liter-Tank dreimal täglich. Wer nicht dreimal täglich in den Keller will, braucht einen Dauerablauf: einen Schlauch in den Bodenablauf oder ins Waschbecken. Ohne ihn schaltet das Gerät bei vollem Tank ab, und die Feuchte steigt wieder. Die Tankgrößen reichen von 0,3 bis 7,9 Litern, 42 der 54 Geräte tragen eine Angabe. Faustregel: Tankvolumen geteilt durch die reale Tagesleistung ergibt den Leerungsrhythmus – und real ist eben nicht die Zahl vom Karton.
Beim Ablaufschlauch ist unsere Datenlage schwächer, als ein Häkchen suggeriert. Sechs Geräte tragen das Merkmal im strukturierten Feld, bei sechs weiteren nennt der Herstellertext einen Schlauchanschluss, ohne dass das Feld gesetzt ist – zusammen zwölf von 54. Ein fehlendes Häkchen heißt hier „nicht erwähnt“, nicht „nicht vorhanden“. Prüfen Sie vor dem Kauf das Datenblatt – und ob der Schlauch mitgeliefert wird oder Zubehör ist.
Timer (23 Geräte) und App-Steuerung (14 Geräte) ersetzen den Hygrostat nicht: Eine Zeitschaltuhr weiß nicht, wie feucht der Raum ist.
Im Schlafzimmer entscheidet nicht die Literzahl, sondern die Lautstärke. Ein Kompressorgerät ist im Kern eine kleine Kältemaschine mit Ventilator: Es rauscht dauerhaft und schaltet hörbar. Dezibelangaben liegen für 16 der 54 Geräte vor, sie reichen von 32 bis 52 dB. Zehn bleiben unter 40 dB, sechs bei 36 dB oder darunter: Meaco Arete One 6L (32), Bosch Dry 1000 (34), Bosch Dry 2000 (35) sowie Aironex, Clanmacy 16L/24H und MeacoDry ABC 12LB (je 36).
Wie diese Zahlen entstehen, gehört dazu: Hersteller nennen üblicherweise den leisesten Modus, nicht den Volllastbetrieb, und eine verbindliche Messvorschrift, gegen die wir das prüfen könnten, gibt es nicht. Die Werte taugen zum Sortieren, nicht als Garantie.
Die 38 Geräte ohne dB-Angabe sind nicht automatisch laut – sie sind schlicht nicht angegeben. Wer nach Lautstärke sortiert, sollte sie deshalb nicht stillschweigend aussortieren, sondern im Datenblatt nach einem Nachtmodus suchen.
Das Umweltbundesamt behandelt in seinen Empfehlungen gegen Schimmel ausschließlich Lüften und Heizen; Luftentfeuchter kommen dort nicht vor. Genannt werden in der kalten Jahreszeit zwei- bis dreimal täglich rund fünf Minuten Stoßlüften je Raum; der Zielkorridor liegt bei 40 bis 60 Prozent relativer Luftfeuchte. Ein Gerät ergänzt das, wo Lüften nicht reicht – es ersetzt es nicht.
Im Keller kehrt sich die Regel im Sommer um: Warme, feuchte Außenluft kondensiert an kühlen Kellerwänden, die Luftfeuchte steigt durchs Lüften (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz). Deshalb fällt das Problem meist erst im Spätherbst auf, wenn geheizt wird und die Scheiben morgens beschlagen – eingesammelt wurde die Feuchte über den Sommer. Wer im Sommer lüftet, tut es nachts oder früh morgens.
Zwei Fälle, in denen ein Gerät die falsche Antwort ist: der Bauschaden und der Rohbau. Bleibt die Feuchte trotz Dauerbetrieb hoch, ist nicht das Gerät zu klein – dann liefert etwas ständig Wasser nach, und ein größeres Gerät wäre die teuerste Form, das zu ignorieren. Und in einen Neubau werden rund 100 Liter Wasser je Quadratmeter Wohnfläche eingebracht (ISOTEC), Mauerwerk trocknet 120 bis 360 Tage – ein Fall für gemietete Bautrockner, nicht für ein Haushaltsgerät.
Die Lücken im Sortiment beeinflussen eine Kaufentscheidung genauso wie die Treffer. Für den unbeheizten Keller unter 10 Grad Celsius fehlt uns ein Adsorptionsgerät; ein Kompressorgerät spielen wir dort bewusst nicht ersatzweise aus.
Zwischen 0,8 und 6,0 Litern pro Tag klafft eine zweite Lücke: Darunter liegen fünf Kleinstgeräte mit 0,04 bis 0,75 Litern, darüber beginnt die Klasse erst bei 6 Litern. Ein 8-Quadratmeter-Bad mit rechnerisch 0,72 Litern Tagesbedarf – rund 1,8 Liter Nennleistung – ist damit nur überdimensioniert zu bedienen; meist ist dort das weit geöffnete Fenster die bessere und kostenlose Antwort. Fürs unbeheizte Wohnmobil im Winter haben wir keine Lösung: Peltier ist zu schwach, Kompressor braucht Landstrom und arbeitet in der Kälte kaum noch.
Das hängt vom Raum ab, nicht vom Gerät. Gut ist ein Modell, dessen Nennleistung zum berechneten Tagesbedarf passt, das die Raumtemperatur verträgt und die Ausstattung für den geplanten Betrieb mitbringt: Hygrostat gegen unnötige Laufzeit, Dauerablauf für den Keller, leiser Nachtmodus fürs Schlafzimmer. Wir vergeben keine Testnoten und haben diese Geräte nicht gemessen. Wer eine Empfehlung sucht, rechnet zuerst den Bedarf – dafür gibt es den Berater unter /luftentfeuchter-berater/.
Es kommt auf die Technik an. Kompressorgeräte brauchen unter Normbedingungen rechnerisch 0,19 bis 0,40 Kilowattstunden je entzogenem Liter Wasser, im kühlen Keller etwa das Dreifache. Bei 37,0 Cent je Kilowattstunde (BDEW, August 2026) sind das im Kellerbeispiel rund 29,00 Euro im Monat – ohne Hygrostat dagegen knapp 88,00 Euro für dieselbe Wassermenge. Peltiergeräte liegen je Liter fünf- bis zehnmal höher als Kompressorgeräte, trotz kleiner Wattzahl.
Praktisch keiner. Beide Begriffe werden im Handel für dieselben Geräte verwendet, eine genormte Abgrenzung gibt es nicht. Unterscheiden sollten Sie nach Technik statt nach Bezeichnung: Kondensationsgeräte mit Kompressor, thermoelektrische Peltiergeräte und Adsorptionsgeräte verhalten sich völlig unterschiedlich, vor allem bei Kälte. Gelegentlich meint „Raumentfeuchter“ auch passive Granulatbehälter ohne Stromanschluss – solche Produkte führen wir in dieser Kategorie nicht.
Ja, wenn die Ursache bekannt und die Technik passend ist. Im Sommer kann Lüften den Keller feuchter machen, weil warme Außenluft an kühlen Wänden kondensiert (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz) – dann ist ein Gerät oft die einzige Möglichkeit. Voraussetzung sind Hygrostat und Dauerablauf, sonst läuft es sinnlos durch oder schaltet bei vollem Tank ab. Unter 10 Grad Celsius ist ein Kompressorgerät die falsche Technik. Und: Ein Entfeuchter ersetzt keine Abdichtung.
So lange, bis der Zielwert erreicht ist – diese Entscheidung übernimmt der Hygrostat. Im Kellerbeispiel oben genügen einem 25-Liter-Gerät rechnerisch rund acht Betriebsstunden am Tag, um die nachströmende Feuchte abzutragen. Feste Laufzeiten per Zeitschaltuhr sind unnötig und teuer, weil die Uhr nicht weiß, wie feucht der Raum ist. In der Anfangsphase, etwa nach einem nassen Sommer oder in einem Neubau, läuft ein Gerät deutlich länger.
Nur indirekt. Er senkt die Luftfeuchte und nimmt Schimmel damit eine Wachstumsbedingung, behebt aber keine Ursache: Eine schadhafte Abdichtung, ein Leck oder aufsteigende Feuchte bleiben. Die Verbraucherzentrale ist eindeutig – zuerst muss die Ursache gefunden und behoben werden. Ab etwa einem halben Quadratmeter Befallsfläche gehören qualifizierte Fachleute ran; bei kleineren Stellen in Eigenregie mindestens Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutz der Klasse P2.
40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte. Diesen Korridor nennt das Umweltbundesamt, um das Schimmelrisiko gering zu halten; Stiftung Warentest ergänzt eine Obergrenze von rund 8 Gramm Wasser je Kubikmeter Raumluft. Tiefer als 40 Prozent zu fahren bringt nichts: Es kostet zusätzlich Strom, weil die Ausbeute je Betriebsstunde mit sinkender Feuchte abnimmt, und belastet Atemwege, Haut und Einrichtung. Im Keller sind 55 Prozent ein praktikabler Zielwert.
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Luftentfeuchter im Vergleich: Entfeuchtungsleistung, Tankvolumen, Technologie und Stromverbrauch von Kompressor-, Peltier- und Adsorptionsgeraeten.
