Kochfelder Test

Wir haben 55 aktuelle Kochfelder anhand ihrer Herstellerdaten verglichen und zu einer transparenten Vergleichsnote zusammengefasst. Filtern Sie gezielt nach den Kriterien, die Ihnen wichtig sind.

Alle 55 Kochfelder im Überblick

55 Geräte

Kaufberatung: Kochfelder

Induktion oder Glaskeramik — der wichtigste Unterschied

Bei Glaskeramik heizt ein Strahlungsheizkörper unter der Platte, die Platte wird heiß und gibt die Wärme an den Topf ab. Bei Induktion erzeugt ein Magnetfeld die Wärme direkt im Topfboden; die Platte selbst wird nur durch den Topf mit erwärmt.

Daraus folgt fast alles: Induktion reagiert sofort auf die Reglung, erhitzt Wasser deutlich schneller und verliert kaum Energie an die Umgebung. Und die Fläche neben dem Topf bleibt vergleichsweise kühl — Übergekochtes brennt nicht ein.

Der Haken: Es braucht magnetisierbares Kochgeschirr. Der Magnettest an der Topfunterseite klärt das in Sekunden. Alte Kupfer-, Aluminium- oder Keramiktöpfe funktionieren nicht.

In unserer Bewertung ist Induktion der bessere Pol — aber keine automatische Bestnote. Ein induktives Kochfeld ohne Booster und ohne Topferkennung ist kein besseres Gerät als ein gut ausgestattetes Glaskeramikfeld.

Autark oder herdgebunden

Ein autarkes Kochfeld hat eine eigene Bedienung und einen eigenen Anschluss. Es lässt sich unabhängig vom Backofen platzieren — etwa in einer Insel, während der Ofen in Griffhöhe im Hochschrank sitzt.

Ein herdgebundenes Kochfeld wird über den darunterliegenden Backofen bedient und muss zu diesem passen. Das ist meist günstiger, bindet Sie aber an den Küchengrundriss und an den passenden Ofen desselben Herstellers.

Das ist eine Planungs-, keine Qualitätsfrage — sie fließt daher nicht in unsere Note ein. Achten Sie aber auf den Anschluss: Kochfelder brauchen in der Regel Starkstrom und gehören von einer Fachkraft angeschlossen.

Booster und Topferkennung

Der Power-Booster bündelt kurzzeitig die Leistung mehrerer Zonen auf eine, um zum Beispiel Nudelwasser schneller zum Kochen zu bringen. Praktisch — mit einer Einschränkung: Die Leistung fehlt dann der Nachbarzone, was bei paralleler Nutzung auffällt.

Die Topferkennung schaltet die Zone ab, sobald kein Topf darauf steht, und passt die aktive Fläche an die Topfgröße an. Das spart Energie und verhindert, dass eine leere Zone heizt.

Beide Merkmale bilden zusammen das Ausstattungskriterium unserer Note. Etwa sechs von zehn Geräten hier haben einen Booster, knapp die Hälfte eine ausgewiesene Topferkennung.

Die Breite folgt der Küche

Standard sind 60 Zentimeter für vier Kochzonen. 80 und 90 Zentimeter bieten mehr Platz zwischen den Töpfen und oft eine fünfte Zone. Schmale Felder mit 30 Zentimetern eignen sich als Ergänzung — etwa ein Induktionsfeld neben zwei Gasbrennern.

Wichtig beim Austausch: Der Ausschnitt in der Arbeitsplatte muss passen. Die Außenmaße eines Kochfelds und das nötige Ausschnittmaß sind zwei verschiedene Zahlen, und letztere finden Sie nur im Datenblatt.

Weder Breite noch Zahl der Kochzonen gehen in unsere Bewertung ein. Beides sagt, für welche Küche ein Gerät gebaut ist, nicht wie gut es kocht.

Häufige Fragen

Induktion oder Glaskeramik?

Induktion heizt schneller, regelt sofort und verliert weniger Energie, braucht aber magnetisierbares Kochgeschirr. Glaskeramik ist günstiger und funktioniert mit jedem Topf, reagiert dafür träger und heizt die Platte selbst auf.

Welche Töpfe funktionieren auf Induktion?

Alle mit magnetisierbarem Boden. Der Test dauert Sekunden: Haftet ein Kühlschrankmagnet am Topfboden, funktioniert der Topf. Reines Aluminium, Kupfer und Keramik funktionieren nicht.

Was bringt der Power-Booster?

Er bündelt kurzzeitig Leistung auf eine Zone, damit etwa Nudelwasser schneller kocht. Diese Leistung fehlt dann allerdings der Nachbarzone — bei gleichzeitigem Kochen auf mehreren Platten macht sich das bemerkbar.

Was heißt autarkes Kochfeld?

Es hat eigene Bedienelemente und einen eigenen Anschluss und lässt sich unabhängig vom Backofen einbauen. Herdgebundene Felder werden über den Ofen darunter bedient und müssen zu diesem passen.

Kann ich ein Kochfeld selbst anschließen?

In aller Regel nicht. Kochfelder werden meist an Starkstrom angeschlossen; das gehört in die Hand einer Elektrofachkraft. Prüfen Sie außerdem vorab das Ausschnittmaß der Arbeitsplatte — es unterscheidet sich vom Außenmaß des Geräts.

Showing 37–48 of 55 results

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